Schon gut,
Januar 20th, 2010von wegen “übermorgen die Eindrücke schildern”. Naja, wie das halt so ist mit festen Zusagen.
Aber jetzt:
Also es war Premiere, ein Tag ohne dem anscheinend keine Theaterproduktion auskommt. An solchen Tagen herrscht immer (in Worten “immer”) nervlicher, gastroenkologischer und geistiger Ausnahmezustand. Kurz, alles geht drunter und drüber und alle spinnen
. Herrlich!
Für uns Kasperln ist so ein Premieren-Tag auch die Gelegenheit zu testen, wie viel Kaffee, Red-Bull, Zigaretten, Schokolade und sonstige Genussmittel in unsere geschundenen Körper reingehen. Und wir reden uns noch dazu ein, dass wir das für die Beruhigung unserer zarten Künstler-Nerven brauchen. Blödsinn. Wir haben einfach Schiß! Und so gibt dann an so einem Abend jeder von uns auf der Bühne mehr als 100%. Zarte Küsse werden zu Attacken, das geflüsterte Wort zur Explosion und längere Gedankenpausen werden zu einem Wimpernschlag.
Seltsam, dass niemand im Publikum das zu bemerken scheint. Oder wir waren wirklich gut, denn der lange Applaus war laut Direktion nicht bestellt. Soll heißen, knapp 180 Menschen klatschten aus freien Stücken seeeeehr lange.
In der Garderobe waren wir uns alle einig: dass das heute so toll gelaufen ist, liegt nur an Kaffee, Red-Bull, Zigaretten, Schokolade und sonstigen Genussmitteln, die uns erst die Kraft für diesen schönen Abend gegeben haben.
“Die fünfte Jahreszeit”, noch zu sehen bis 20. Februar in der Komödie am Kai










