Auf zu neuen Ufern…

Februar 4th, 2012

Wie an dieser Stelle schon angekündigt wird sich für mich einiges ändern in den nächsten Wochen und Monaten.
Ab 01. Juni 2012 übernehmen Walter Kammerhofer und ich “das mozArt” in Amstetten.
Es wird zu einem Theater mit ca. 200 Sitzplätzen und einer angeschlossenen Gastronomie, die von Gerhard Huber gemanagt wird.
Vier Theater-Eigenproduktionen, eine  Kabarett-Linie, Impro-Kabrett Abende, Klassik-Matineen und vieles mehr, wird es ab 1.September nach dem Grand Opening und einer Theater-Premiere über die ganze Saison geben.

Die Arbeit rund ums und im Theater verlangt aber auch, dass ich vor Ort bin, sprich nach Amstetten ziehe. Wird zwar erst im Frühjahr passieren, aber doch.

Wien-Besuche wird es immer wieder geben. Erstens privat, aber natürlich auch wegen der “Bilanz des Monats”, und der mir ebenso liebgewordenen “Katze im Sack” in der Kulisse und in Strasshof.

Und wie immer gilt, wenn’s wieder was Neus gibt… hier könnt ihr/können Sie es lesen.

Was will uns Herr Vilimsky sagen?

Januar 30th, 2012

Es war einmal ein Ball. Also eine Tanzveranstaltung. Und obwohl es kein Faschingsball war, waren da Menschen mit fremd anmutenden Gewändern und lustigen Kaperln. Und von der Bekleidung her könnte man fast meinen es war der Life-Ball, oder der Integrationsball. Aber nein, es war DER Aufreger-Ball der noch jungen Ball-Saison. Die korporierten, nicht zu verwechseln mit den korpulenten Burschenschafter, feierten.

Das allein gibt aber nix her medientechnisch. Also in einem normalen Land tät das nix hergeben. Aber bei uns war die Vorberichterstattung schon so, dass man die Angst hatte, die Republik sei dem Untergang nahe. Aber das war vor dem Ball.

Also was macht man auf diesem Ball, um die Medien wenigstens ein bisschen noch zu beschäftigen, auch wenn vom vergangenen Ball die letzten Gläser gewaschen, und die ewigen Hockenbleiber gegangen sind? Man lädt sich HC St.Rache als Redner ein. Also besser gesagt, man fragt einmal bei Herrn Kickl an, ob der Zeit hat für HC was schön Provokantes zu schreiben. Dann versichert man sich noch, – bei Herrn Kickl, dass St.Rache es auch wirklich schafft, den Text von Herrn Kickl auswendig zu lernen, ohne die Opfer-Täter Rollen zu verwechseln.
Wenn das alles geklärt ist, steht einem Skandal nix mehr im Weg, und die Nach-Ball-PR ist einem sicher.

So, und was hat er jetzt gesagt, der Kickl… äh, der St.Rache?

Nun ja, Genaues weiß da anscheinend nur der Standard, bzw. die Dabeigewesenen. Aber, so geht die Mär, es war wieder skandalös. Und das wollen wir glauben. Denn der Herr Guggenbichler als Veranstalter des Balls, beherrscht sein Handwerk, und weiß daher wie man zur richtigen PR kommt. Warum hätte er auch sonst HC St.Rache eingeladen?

Also der HC St.Rache spricht dann am Ball. Er kann den Text von Herrn Kickl ganz gut. Der seltsame Hut den er auf hat, verwirrt ihn nicht mehr, als wir und Herr Kickl es von HC gewohnt sind, alles läuft wunderbar. Doch dann vergleicht sich St.Rache und alle fremd gewandeten Ballbesucher mit Juden, die verfolgt werden. – Hm? Und keiner der Anwesenden protestiert? Zumindest nicht so, dass es überliefert wäre. Vielleicht war die Beschallungsanlage defekt? Oder ein Versprecher von HC? Ein Lapsus Linguae von St.Rache? Sagte er in Wahrheit “Wir sind die neuen Luden?” Und wenn er das gesagt hat, wieder kein Protest der Anwesenden? Und vor allem: wie ging es zu der Zeit Herrn Kickl?

Herr Vilimsky, der Mann in der FPÖ, der nicht so sehr für sein Nachdenken bekannt ist, sondern fürs Vordenken, meinte zu der ganzen Sache: das kommt bei HC nur davon, weil sich dieser „methodisch an die grausamen Berichte über die unselige NS-Zeit“ erinnert gefühlt habe. – ??? (Anm. des Autors)

Ich habe geforscht, gelesen, gegoogelt, mich mit Historikern unterhalten, aber nirgendwo habe ich einen Anhaltspunkt gefunden, dass man in der NS-Zeit böse über Herrn St.Rache, die FPÖ oder eine Ballveranstaltung der Burschennschafter geschrieben, oder berichtet hätte. Womit ja die gefühlte Erinnerung von St.Rache eine berechtigte wäre.

Und deshalb frage ich mich schon seit Tagen: was will er uns sagen, der Herr Vilimsky? Und fast noch wichtiger: wie geht es dem Herrn Kickl?

Schön!

Januar 17th, 2012

Wieder einmal hat einer meiner “Buben” eine Prmiere bravourös hinter sich gebracht.
Knapp 5 Wochen Arbeit mit Peter Klien an seinem neuen Programm “Mehr Wirbel als Säule” haben sich bezahlt gemacht.

Peter in Topform, eine volle Kulisse, und schlußendlich Kritiken, die sich mehr als lesen lassen können. (“Die Presse” – Kritik)

nach der Premiere

(nach der Premiere)

Also Tipp: Hingehen und anschauen.

Kündigungsschutz…

Januar 14th, 2012

Frau Burgstaller, Salzburgs Landeshauptfrau, kann sich was vorstellen. Das ist gut. Das ist kreativ. Das ist aber auch nichts Neues. Ist doch Frau Burgstaller bekannt dafür immer wieder Ideen, um nicht gar zu sagen Visionen zu haben. Sich etwas vorzustellen ist bei Sozialdemokraten gut, Visionen sind, zumindest seit Vranitzky, böse.
Aber zurück zu Frau Burgstaller. Sie denkt darüber nach etwas für ältere Arbeitnehmer zu tun. Das ist ehrenwert und für eine Sozialdemokratin geradezu Verpflichtung. Aber was hat sie vor, die ewige Geheimwaffe der SPÖ? Anreize für Firmen, die älteren Arbeitnehmer zu behalten und nicht in Pension zu schicken? Oder gar die Arbeitswelt so zu gestalten, dass die Arbeitnehmer nicht frustriert in die Frühpension flüchten? Nein, einen gestandene Sozialdemokratin fordert neue Gesetze! Besser gesagt ein Verbot. Ein gesetzliches Verbot, das den Firmen verbieten soll, gegen Strafandrohung, Arbeitnehmer über 55 Jahren zu entlassen, also so zu sagen, zu pragamatisieren.

Wir halten kurz in Ehrfurcht inne, vor solch visionärer (hier absichtlich angewandt) Weitsicht.
Mit dieser Regelung schafft es Frau Burgstaller mit einem Schlag das Frühpensionsalter auf 54 Jahre zu senken. Generationen von Sozialdemokraten haben für eine 5 Tage-Woche, den 8 Stunden Tag, den MIndesturlaub gekämpft, aber das waren linke Lulus gegen die Titanin des Arbeitskampfes Burgstaller. Sie hat vor das Pensionsantrittsalter auf 54 Jahre zu senken.
Denn keine Firma wird es wagen einen 55 Jährigen bei sich anzustellen, oder gar einen ihrer Angestellten so alt werden zu lassen. Also nicht in einem bestehenden Arbeitsverhältnis. Ergo, werden wir bald ganz, ganz viele 54 Jährige haben, die, weil unvermittelbar, in die wohlverdiente Frühpension wechseln dürfen.
Und da soll noch jemand sagen, die SPÖ tut nix für ihr Klientel.

Also ich plan schon einmal meine Pension. Denn als braver Unternehmer, werde ich mich selbst natürlich auch in 5 Jahren, also mit 54, entlassen, und mich in die Frühpension abschieben.
Bin gespannt, ob ich dann Frau Burgstaller, da mein Jahrgang, beim Taubenfüttern treffe. Oder ob ich sie verfehle…

Zahlen müssen gefälligst alle!

Januar 6th, 2012

Sehr Lustiges gibt es zum Jahreswechsel vom Bauernbund Oberösterrech, bzw. dessen Obmann Herrn Hiegelsberger. Wenn Sie ihn nicht kennen ist auch nix passiert.
Meint er doch, dass alle Österreicher, egal ob Mitglied beim katholischen Kirchenverein, oder nicht, eine Abgabe für eben diesen Verein zu zahlen hätten.
Herr Hiegelsberger… noch betrunken von der Silvesterfeier, oder grundsätzlicher Intelligenzverweigerer?
Sie argumentieren, dass die meisten, der von der katholischen Kirche Ausgetretenen “nur” Kirchenbeitragsflüchtlinge sind…
Mag ja sein, dass das einen Rolle spielt, aber viel mehr denke ich, ist das Bodenpersonal dieses Vereins am Mitgliederschwund schuld.
Angefangen von Groer, Krenn, über Missbrauchsfälle, bis zur gerade schwelenden Debatte über einen Zöibat oder lieber doch keinen, hat es der Verein einfach prima verstanden seine Mitglieder selbst zu vertreiben.
Und jetzt kommt der OÖ-Bauernbund daher, in Gestalt des schimmernden Herrn Hiegelsberger, von dem, bis auf eingeweihte Kreise und seiner Familie, noch kein Mensch etwas vernommen hat, und geriert sich in Aufrufen zu zwangsweisen Zahlungen?
Aber für ihn ist das wahrscheinlich wirklich folgerichtig. Warum sollten wir Österreicher denn nicht auch dafür zahlen? Sind wir es doch schon gewöhnt für alles zu blechen, was wir nicht brauchen oder bestellt haben.
Beispiele gefällig? Bankenkrise nebest Haftungen und Zwangsverstaatlichung der Hypo Alpe Adria, ORF-Gebühren für alle, auch wenn ich nix davon sehen will, oder noch ärger, gar nix davon sehen KANN. Also warum nicht auch zahlen für den katholischen Verein, selbst wenn ich Muslim, Jude, Buddhist oder wie unser Staatsoberhaupt Atheist bin.
Um dem Proporz bei unnötigen Wortspenden eine Chance zu geben, ein Tipp fürs linke Pendant des Bauernbunds, die Arbeiterkammer: Wien hat die Hundesteuer erhöht. Bitte verlangen sie umgehend, dass alle Wienerinnen und Wienern diese Hundesteuer zu bezahlen haben, egal ob sie einen Hund haben oder nicht! (Natürlich mit entsprechendem Hinweis auf die enormen Reinigunskosten)
Dann ist das Gleichgewicht an unnötigen Meldungen wieder hergestellt, und Herr Hiegelsberger kann wieder in die tiefe Unbekanntheit des OÖ-Bauernbundes zurückkehren, in der er bitte die nächsten Jahre verweilen möge.

Zum Jahresbeginn

Januar 1st, 2012

ein kräftiges PROSIT 2012.
Ganz zu Beginn möchte ich gleich eine Veränderung bekanntgeben:

Da mich im Jahr 2012 andere Aufgaben erwarten, hab ich mich dazu entschloßen, Josef Burger alles was mit Standup-Night zu tun hat zu übertragen.
Ab heute, als mit 1.Jänner 2012, gehört die Marke “Standup-Night” ganz ihm.
Er ist ab sofort Ansprechpartner für diese neue Art des Entertainments. Und ich weiß, er wird das ganz hervorragend machen.
Viel Erfolg und toi, toi, toi für alle weiteren Auftritte der “Standup-Night”

And now to something complete different…

In den nächsten Tagen und Wochen wird es hier noch mehr Infos über Entscheidungen, meine zukünftigen Projekte betreffend, geben.
Immer dann, wenn ein Ei nicht mehr ungelegt ist, wird es hier zu lesen sein.
Soviel sei verraten, meine Bühnenauftritte werden sich drastisch verringern.
Deshalb noch ein Entschluss an dieser Stelle:

Unter diesem Blog wird es nun häufiger Kommentare zu politischen, oder auch gesellschaftlichen Themen geben.
Wenn schon nicht mehr auf der Bühne, so werde ich im Blog “Aktuelles vom Mohor” dazu Stellung nehmen. Kabarettistisch-satirisch versteht sich.
Also hat es mehr Sinn in Zukunft in den Blog zu sehen, als auf die Terminliste der Auftritte ;-)

Nochmals alles Gute für 2012, und mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen!

Zum Schluß

Dezember 31st, 2011

des Jahres, euch/Ihnen allen einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches 2012!

Euer/Ihr
Robert Mohor

Aus gegebenem Anlass…

Dezember 28th, 2011

Ich werde meine Zukunft selbst in die Hand nehmen!

Grad hab ich beim Humbold den “Pelinka” fertig gemacht (hab ihn dort beim Kaffeeautomaten getroffen), und jetzt ist auch schon ein Posten für mich frei:
http://derstandard.at/1324501406580/Jetzt-bewerben-ORF-sucht-Leitung-des-Bueros-GD-Pelinka-Job-heute-ausgeschrieben

Und mein Pizzalieferant meint auch: “Der Mohor ist ein Medienprofi!” Und der kennt mich schon viel länger, als der Herr Prantner den Niko Pelinka kennt.
http://derstandard.at/1324501360378/Technik-Vize-Pelinka-wird-einen-guten-Job-machen

Und was einen lustigen Schulabschluss betrifft, damit kann ich auch dienen. Tanzschule Ellmayer “Master of Desaster”.

Ich hab nur einen kleinen Nachteil dem Niko gegenüber… mein Papa kann nur parallel-schauen :-(

Naja, vielleicht geht es sich dennoch aus. Bitte mir die Dauem zu halten.
Von dieser Bitte sei ausdrücklich Frau Rudas ausgenommen, denn die darf eh schon den Mund halten.
Sonst heißt es womöglich gleich wieder “Protektion”.

Es grüßt der baldige Büroleiter des GD des ORF

PS: Und dann komm ich endlich auch ins Fernsehen…

Weihnachtsputz

November 25th, 2011

Festplatte zusammengeräumt. Fällt mir doch eine alte Auftragsarbeit in die Hände. Mehrere Audio-Clips für das Jubileum der Kleintransporteure.
Aufgenommen mit Gerald Pichowetz und meiner Wenigkeit. Einer der Clips:
Der Rasenmäher

Clip von Film-Dreh

November 21st, 2011

Im Sommer 2010 entstanden. Der Film “Wie in alten Zeiten” war ein Projekt der Filmakademie Baden. Ich spiel dabei einen Rotlicht-Typen (komisch, dass ich immer für sowas besetzt werd ;-) )
In der Szene mit von der Partie: Haymon Maria Buttinger und Balasz Schallenberg.
Film-Clip